Was sind Lecithine?

16. Januar 2017

Lecithine sind Bestandteile der Zellmembran tierischer und pflanzlicher Lebewesen. Eine Haupteigenschaft von Lecithin ist das Verbinden von Wasser und Fetten, somit ist es mittlerweile unverzichtbar in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie. Lecithin findet auch im NON-FOOD Bereich Verwendung. Aus wirtschaftlichen Überlegungen werden heute statt reinem Öl wässrige Emulsionen aus Ölen und Fetten in den verschiedensten Industrien eingesetzt. Dabei spielt das Lecithin als Emulgator und Wirkstoff eine herausragende Rolle. Die Hauptanbaugebiete für NON-GMO Sojalecithin sind Indien, Brasilien und Europa. Dadurch dass in Indien nicht gentechnisch veränderte Genotypen der Sojabohne angebaut werden, ist Indien einer der Hauptlieferanten für NON-GMO Sojalecithin für uns in Europa. Wegen der Allergenproblematik der Sojabohnen wird heute mehr und mehr Lecithin aus Sonneblumensaat gewonnen. Eine weitere Rohstoffquelle ist Raps. Einen Austausch von Soja- zu Sonnenblumenlecithin kann in vielen Anwendungsbereichen problemlos vorgenommen werden. Lecithin wird im NON-FOOD Bereich in der Kosmetik, Bekleidungsindustrie und der Bauindustrie, unter anderem für die Behandlung von Bauholz eingesetzt. Im FOOD Bereich wird NON-GMO Sojalecithin bei Brot- und Backwaren-, Instant Lebensmittel-, Speiseeis- und Schokoladenherstellern eingesetzt

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