Potenzielle Krebserreger in Kosmetikprodukten

14. April 2016

Seit Jahrzehnten setzen Kosmetikhersteller auf mineralölbasierende Zutaten als Basisstoff in ihren Rezepturen. Und das nicht nur, weil es sehr preisgünstig ist. Es ist auch besonders lange haltbar, verursacht keine allergischen Reaktionen und es gewährleistet eine stetig gleichbleibende und standardisierte Qualität. Dieses Mineralöl ist jedoch nicht zu vergleichen mit klassischem Erdöl, das als Treibstoff verwendet wird. Das Mineralöl für Kosmetikprodukte wird in mehreren Schritten aufwändig aufbereitet und gereinigt, um einen farb- und geruchlosen Inhaltsstoff zu erhalten. Doch die Zeiten und das Bewusstsein ändern sich. Immer mehr Naturkosmetikfirmen betreten den Markt und die angebotenen Produkte dürfen keine auf Mineralöl basierenden Bestandteile enthalten. Diesen Trend haben auch wir frühzeitig erkannt -  und erarbeiten zusammen mit namenhaften Unternehmen Konzepte, um Mineralöl-Komponenten komplett aus den Rezepturen zu nehmen. Immer wieder geraten Kosmetikprodukte mit Inhaltstoffen wie Cera Microcristallina, Ozokerite, Paraffin, Paraffinum Liquidum oder Petrolatum ins Blickfeld von Stiftung Warentest, Öko-Test und Nachrichtenagenturen. Die Rede ist von potenziellen Krebserregern, die in verschiedenen Cremes, Baby-, Lippen- und Haarpflegeprodukten gefunden werden. Es gibt zwar noch keinen 100 prozentigen Beweis, dass Mineralöl in Produkten wie Lippenstiften krebserregend ist, jedoch sollte man sich als Verbraucher gut überlegen, ob man sich wirklich dem Risiko stellen oder lieber bei den zahlreichen mineralölfreien Produkten bedienen möchte? Neben dem Verdacht, dass Kosmetikprodukte mit Mineralöl krebserregend sind, bleibt festzuhalten, dass es auch keine besonders guten Pflegeeigenschaften hat. Das Mineralöl dringt nur in die obere Hautschicht ein, legt sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und schützt sie vor Feuchtigkeitsverlust. Doch das  Problem wird nur kurzfristig und – im wahrsten Sinn – oberflächlich behandelt. Unter der oberen Hautschicht bleibt die Haut angespannt und gereizt. Aber auch die obere Hautschicht erfreut sich keiner heilenden und regenerierenden Wirkung. Durch den Schutzfilm kann sie nicht richtig atmen, wird träge und Regenerationsprozesse werden verlangsamt. Des Weiteren kann Mineralöl keine Vitamine oder andere Wirkstoffe transportieren und hat so keine Chance als Anti-Aging-Produkt. Bitte beachten Sie, welche Inhaltsstoffe Ihre Pflegeprodukte beinhalten, denn pflanzliche Öle wie Mandel-, Avocado-, Pfirsich-, Traubenkern-, Jojoba-, und Macadamianussöl mit ihren wertvollen Eigenschaften können nicht durch chemische Produkte ersetzt werden. Sind Sie an weiteren Informationen interessiert? Das Team der OPW Ingredients steht Ihnen gerne beratend zur Seite. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen! Unser Produktfokus gilt neben der Molke und den Proteinen, Ölen wie dem Mandelöl, Walnussöl, Aprikosenkernöl, Rizinusöl, Rizinusöl Derivate, Pflegeöl, der Sebazinsäure, der Welt der Bioöle und Gourmet Öle und allgemein den pflanzlichen Ölen. Dies könnte Sie auch interessieren: Blog zur Hautpflege

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