Pflanzliche Protein-Blends

17. April 2017

Seit einigen Jahren erfahren pflanzliche Proteine eine immer größere Bedeutung. Eines der ersten pflanzlichen Proteine war das Sojaprotein, jedoch haben sich mittlerweile auch diverse andere pflanzliche Proteine im Markt etabliert. Zu den bekanntesten Proteinen zählen unter anderem das Reis- und Erbsenprotein, welche sich aufgrund des geringen Anteils an Kohlenhydraten super für Sportler und eine Low-Carb-Ernährung eignen. Das Hanfprotein entwickelt sich immer mehr vom Geheimtipp zu einem allgemein bekannten Protein. Die drei genannten Proteine werden immer häufiger in sogenannte Blends (Mischungen) verarbeitet. Diese Blends werden häufig im Bereich des Sports eingesetzt und sollen den „klassischen“ Proteinshake, der auf Basis von Molkenprotein angereichert wird, ersetzten. Damit die Sportler weiterhin Ihren Proteinbedarf ausreichend decken können, bedarf es weiterhin einen hohen Proteinanteil in den Produkten. Beim Reis- sowie Erbsenprotein liegt dieser bei ca. 80 %. Neben dem hohen Proteinanteil kann die Mischung mit einer sehr guten biologischen Wertigkeit überzeugen, diese gibt an, wie gut der Körper Nahrungsproteine umwandeln kann. Außerdem ergänzen sich die beiden Proteine hinsichtlich des Aminosäureprofils ideal, da dem Reisprotein größere Mengen Lysin fehlen, jedoch besitzt es die Aminosäure Methionin. Diese ist wiederum nur in geringen Mengen im Erbsenprotein enthalten. Das Erbsenprotein bringt einen hohen Anteil der drei Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin, auch besser bekannt unter dem Begriff BCAA, mit in die Mischung. Das Hanfprotein wird trotz seines verhältnismäßig geringen Proteinanteils von ca. 50 % mit hinzugegeben, da es unter anderem alle essentiellen Aminosäuren enthält und ein nahezu ideales Verhältnis der Omega-3 und 6-Fettsäuren vorweist. Des Weiteren bietet das Hanfprotein der Mischung weitere Mehrwerte wie reichlich enthaltende Vitamine, Mineralien, Spurenelemente etc. Neben den zahlreichen Mehrwerten überzeugt das Hanfprotein durch seine angenehme, nussige Geschmacksnote. Bei den Mischungen sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenige bis keine Zusatzstoffe hinzugegeben werden. Hier gilt das Motto: „weniger ist mehr!“ Neben der Verwendung als Proteinshake eignen sich die Mischungen zum Verfeinern von Smoothies, Backwaren, Joghurts und vielem mehr. Grundsätzlich finden sie in vielen Bereichen Verwendung, vor allem bei einer „low carb „ und „high protein“ Ernährungsform. Sollten Sie weitere Informationen zu diesen oder anderen pflanzlichen Premiumproteinen wie Mandelprotein, Sesamprotein, Erbsenprotein und/oder Hanfprotein benötigen, steht Ihnen das Team der OPW jederzeit persönlich zur Verfügung.

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