Kokosblütenzucker

27. März 2016

Kokosblütenzucker wird aus dem Saft des Blütenstandes der Kokospalme gewonnen. Die Kristalle entstehen durch Einkochen des süßen Saftes in Kesseln oder durch Vakuumverdampfung bei niedrigen Temperaturen. Der Zucker hat ein feines Karamell-Aroma und enthält zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente. Weder sein Geschmack, noch sein Geruch erinnern an Kokosnuss. Da Kokosblütenzucker nur geringfügig verarbeitet wird, können Farbe, Süße und Geschmack je nach Art der Kokospalme, Erntesaison, Anbaugebiet und verwendeter Einkochmethode variieren. Der Zucker enthält sehr geringe Mengen an Vitamin C, Phosphor, Magnesium, Calcium, Zink, Eisen und Kupfer, sein Kaliumgehalt je 100 g (etwa 25 Teelöffel) hingegen deckt rund 25 % unseres Tagesbedarfs ab. Darüber hinaus versorgt er uns mit geringen Mengen an Phytonährstoffen, wie Polyphenolen, Flavonoiden und Anthocyanidinen, sowie Antioxidantien. Außerdem findet sich das B-Vitamin Inosit, das häufig als Stimmungsaufheller verwendet wird. Kokosblütenzucker ist eine natürliche Alternative zu herkömmlichem Zucker und anderen stark verbreiteten Süßungsmitteln. Da der Kokosblütenzucker einen äußerst niedrigen glykämischen Index (GI) von 35 aufweist, erfreut sich dieses natürliche Süßungsmittel in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Der glykämische Index gibt an, wie stark sich Kohlehydrate auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index lassen den Blutzucker rapide ansteigen, was zu einem Überschuss mit anschließendem rasanten Abfall führen kann. Ein plötzlicher Anstieg des Blutzuckers kann auch dazu führen, dass der Insulinspiegel in die Höhe schnellt, was schwere Folgen für Diabetiker haben kann. Während herkömmlicher Zucker einen GI von 60 bis 75 aufweist, liegt der GI von Kokosblütenzucker bei lediglich 35. Neben seinem niedrigen GI tragen auch sein Geschmack und die empfundene positive Wirkung auf die Gesundheit im Vergleich zu normalem Zucker und anderen stark verarbeiteten Süßungsmitteln zu seiner Beliebtheit bei. Obwohl Kokosblütenzucker offensichtlich ein guter Zuckerersatz ist, sollte er dennoch wie normaler Zucker behandelt werden, da er genauso viele Kalorien und Kohlehydrate wie herkömmlicher Zucker enthält, d. h. je Teelöffel 16 kcal und 4 g Kohlehydrate. Kokosblütenzucker schmilzt bereits bei sehr niedrigen Temperaturen und verbrennt erst bei sehr hohen Temperaturen, weshalb er beim Backen gut anstelle von normalem Zucker verwendet werden kann. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet er sich auch besser zur Herstellung von Karamell. Verleihen Sie Ihren süßen Ofenkreationen mit Kokosblütenzucker eine feine Karamellnote oder backen sie glutenfrei mit Kokosmehl, Mandelprotein oder Sesamprotein. Für noch gesünderen und kreativen Backspaß können Sie außerdem Kokosnussöl verwenden. Unser Produktfokus gilt neben der Molke und den Proteinen, Ölen wie dem Mandelöl, Walnussöl, Aprikosenkernöl, Rizinusöl, Rizinusöl Derivate, Pflegeöl, der Sebazinsäure, der Welt der Bioöle und Gourmet Öle und allgemein den pflanzlichen Ölen. Für Muster und Spezifikationen können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren. Unser motiviertes Team freut sich Ihre Fragen und Anregungen entgegen zu nehmen. 

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