Essentielle Aminosäuren

10. März 2019

Aminosäuren – Bausteine des Körpers

Aminosäuren besitzen einen hohen Stellenwert im Zuge einer gesunden und ausgewogenen Lebensweise. Sie stellen nicht nur die Grundbausteine für die Bildung von Proteinen dar, sondern dienen auch als Ausgangsprodukt zahlreicher Verbindungen, die lebenswichtige Wachstums-, Regenerations- und Stoffwechselfunktionen des Körpers übernehmen.

Essentielle Aminosäuren – Grundbausteine für Proteine 

Das menschliche Erbgut beinhaltet 20 proteinbildende Aminosäuren, sogenannte proteinoge Aminosäuren. Diese Standardaminosäuren lassen sich in drei Gruppen einteilen: essentielle, semi-essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren.

In diesem Beitrag wollen wir uns einmal näher mit den essentiellen Aminosäuren befassen. Diese Aminosäuren sind lebensnotwendig, können vom Körper allerdings nicht selbstständig hergestellt werden. Bei anhaltender Mangelernährung, Diabetes, Stress oder nach schwerer Krankheit kann es vorkommen, dass die Versorgung mit Aminosäuren ungenügend ist - Müdigkeit, ein schwaches Immunsystem sowie verlangsamte Regenerations- und Wundheilungsprozesse sind die Folge.

Für den menschlichen Körper sind folgende 8 Aminosäuren essentiell:

  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Valin

Wichtigste Quelle – die Nahrung

Wie bereits erwähnt kann der Körper die acht essentiellen Aminosäuren nicht selbst herstellen, eine Aufnahme über die Nahrung ist daher unerlässlich. Zugeführt werden können diese einerseits durch tierische Proteine, wie sie beispielsweise in Geflügel, Lachs, Hühnereiern sowie Schwein- und Rindfleisch vorzufinden sind. Andererseits verfügen auch die meisten Pflanzen über alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Durch eine geschickte Kombination dieser jeweiligen pflanzlichen Proteinquellen gelingt es also, den Bedarf optimal und mühelos zu decken.

Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten – die optimale Quelle für pflanzliche Proteine

Optimale Quellen für diese pflanzlichen Proteine stellen Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten dar. Kürbiskerne mit einem Proteingehalt von knapp 36 g pro 100 g, beispielsweise in Form von Kürbiskernprotein, eignen sich besonders für die Versorgung mit essentiellen Aminosäuren.  Auch Erbsen, Bohnen und Linsen, insbesondere das eiweißreiche Erbsenprotein, besitzen eine ausgesprochene Proteinqualität, die mit tierischem Protein vergleichbar ist. Weitere Kraftpakete mit einem Proteingehalt von knapp 32 bis 21 g pro 100 g sind Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Leinsamen und Sesam. Deren veredelte Nebenprodukte Hanfprotein, Sonnenblumenprotein, Mandelprotein, Leinsamenmehl (braun & gold) und Sesamprotein, die aus dem bei der Ölproduktion anfallenden Presskuchen hergestellt werden, besitzen einen  hohen Ballaststoff- und Proteingehalt. Somit sorgen sie für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und eine optimale Zufuhr von essentiellen Aminosäuren.

Zusammensetzung und Menge machen’s

Um den Körper also ausreichend mit essentiellen Aminosäuren zu versorgen, ist neben der Zusammensetzung der einzelnen Proteinquellen auch die täglich zu sich genommene Menge wichtig. Laut Angaben der World Health Organization (WHO) sollte der Mensch täglich 184 mg pro kg Körpergewicht zu sich nehmen. Bei einer Person mit einem Gewicht von 70 kg wären dies also ca. 13 g Tagesbedarf an essentiellen Aminosäuren.

 Für alle Fragen rund um das Thema Aminosäuren und welche Lebensmittel den Bedarf optimal decken, steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne zur Verfügung.

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