Biologische Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen

22. November 2018

Was ist die biologische Wertigkeit?

Heutzutage werden die Verbraucher regelrecht mit Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminkapseln und Power-Foods überschüttet. Der menschliche Körper kann bei weitem nicht alles, was er zu sich nimmt auch zu 100% aufnehmen und weiterverwenden.

Eine der wohl populärsten Möglichkeiten, um die Wertigkeit und Qualität von Proteinen zu bestimmen, ist die biologische Wertigkeit. Bei dieser Methode geht es darum herauszufinden, mit welcher Effizienz das mit der Nahrung aufgenommene Protein in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann.

Als Grundlage für die Berechnung dient das Vollei, das mit einer biologischen Wertigkeit von 100 bewertet wird. Die 100 steht in diesem Fall aber nicht für eine hundertprozentige Verwertbarkeit der Proteine im Ei, sondern dient in erster Linie als rechnerischer Orientierungswert. Somit können auch Werte von über 100 erzielt werden, wie es beim Whey Protein der Fall ist. Je höher die biologische Wertigkeit eines Proteins ist, desto weniger muss man also davon zu sich nehmen.

Besonders hohe Werte können erzielt werden, wenn verschiedene Lebensmittel miteinander kombiniert werden (Ergänzungswert). Die verschiedenen Aminosäuren ergänzen so ihre Defizite und werden noch besser für den Körper.

Wie wird die biologische Wertigkeit berechnet?

Welche pflanzlichen Proteine schneiden besonders gut ab?

Hanfprotein ist besonders weit vorne, da alle vorhandenen Aminosäuren in einem annähernd gleichen Verhältnis vorhanden sind. Gleiches gilt für eine Mischung aus Erbsenprotein und Reisprotein. Diese beiden Proteine sind ebenfalls hervorragend für einen guten Muskelaufbau geeignet.

Hintergrundinformationen für eine gesunde Ernährung

Die menschliche Ernährung ist bis heute nicht vollständig erforscht, weshalb man sich niemals auf einzelne Parameter bzw. Messmethoden verlassen sollte. Lebensmittel und die Ernährung sollten immer ganzheitlich betrachtet werden. 

Grundsätzlich sind Naturprodukte immer ein guter erster Schritt, um mögliche schädliche Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Emulgatoren oder Konservierungsstoffe zu vermeiden. Wer doppelt sicher gehen will und u.a. Pestizidrückstände bestmöglich vermeiden will, kann dann noch zu Bio-Produkten greifen.

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