Alpha-Linolensäure

08. Mai 2018

Die Alpha-Linolensäure, kurz ALA, ist eine 3-fach ungesättigte Fettsäure, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und daher in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Ausgehend von der Alpha-Linolensäure stellt unser Körper die beiden Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) her. Diese Fettsäuren können beim Schutz und der Gewinnung von Nervengewebe helfen und die normale Funktion des Gehirns unterstützen.

Welche Lebensmittel enthalten Alpha-Linolensäure?

Die essentielle Fettsäure ist besonders in fetten Fischen wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch, Meeresfrüchten und verschiedenem Gemüse wie Spinat, Brokkoli und Erbsen vertreten. Sehr verbreitet sind auch Nahrungsergänzungsmittel wie Fischölkapseln, doch es gibt natürlich auch pflanzliche Alternativen. Bekannt für ihren hohen Anteil an Alpha-Linolensäure sind vor allem die pflanzlichen Öle Leinöl, Hanföl oder Walnussöl. Mit rund 50 % ALA führt Leinöl jedoch deutlich.

Pflanzliche Fette für eine gesunde Ernährung

Pflanzliche Fette bieten sich daher als hochwertige Quelle für ALA in einer gesunden Ernährung an, da man Sie regelmäßig in seine Ernährung aufnehmen kann. Ein Löffel im Müsli, im Dressing des Salats zur Mittagszeit oder Abends in einem Dip zusammen für eine Rohkostplatte. Besonderes wer keine Fischprodukte mag kann so seinen Bedarf einfach decken. Hochwertige Öle sind aber nicht nur wegen der Fettsäure ALA essentiell für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Interessant zu wissen:

Bei der Aufnahme von Alpha-Linolensäure wandelt der Körper etwa 10% in DHA und EPA um. Leistungssportler entwickeln einen höheren Bedarf, welcher bei der Ernährung berücksichtigt werden sollte. Inwiefern der Körper bei der Aufnahme von tierischen Quellen zu pflanzlichen Quellen unterscheidet wird in einer Vielzahl von Studien erforscht

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